Geschichte

Entstehungsgeschichte der Abteilung Wissenschaftskommunikation


1988 wurde die Abteilung für Wissensvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit (W & Ö) am NHM Wien mit einem winzigen 3er-Team und einem riesigen Aufgabengebiet ins Leben gerufen: ein Zoologe und Werbegrafiker sowie eine Museumspädagogin waren für Sonder- und Dauerausstellungen, Führungen, Pressearbeit und Marketing zuständig. Eine eigene Abteilung für diese Aufgabenbereiche stellte in Naturmuseen damals noch eine Seltenheit dar.
In den folgenden 15 Jahren musste der Personalstab stetig erweitert werden, um dem vielfältigen Tätigkeitsfeld, den erweiterten Öffnungszeiten und der wachsenden Zahl an Sonderausstellungen und Events gerecht zu werden: Wissenschaftsredakteurin, Museumspädagogin, Grafikerin und Grafiker, Ausstellungstechniker und zahlreiche freie Mitarbeiter*innen ergänzten das Team.

2003, mit der "Ausgliederung" und Umwandlung des NHM Wien in eine Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts, wurde die groß gewordene W & Ö in die Abteilungen "Ausstellung & Bildung" (A & B) sowie "Public Relations & Marketing" aufgespalten. Daneben war die neugegründete Abteilung Ökologie für die Outdoor-Programme in der Außenstelle Petronell-Carnuntum zuständig.

2006 wurde das umfangreiche Angebot der A & B mit seiner Vielzahl von Führungen, Projekten und Workshops für unterschiedlichste Ziel- und Altersgruppen um das Mikrotheater zur Live-Beobachtung winzigster Lebewesen erweitert.

2014 erlaubte das Digitale Planetarium erstmals grenzenlose virtuelle Ausflüge in den Weltraum.

Mit 1. Dezember 2020 wurde die Abteilung Wissenschaftskommunikation gegründet. Dahinter stand weit mehr als eine bloße Umbenennung der A & B, die Eingliederung der Outdoor-Umweltbildung und die Abspaltung von Ausstellungsorganisation und -technik. Anliegen unseres 20-köpfigen Teams ist nicht nur ein Quantensprung in der Kommunikation mit unterschiedlichsten Besucher*innen-Zielgruppen in Form eines breitgefächerten Angebotes an partizipativen, Citizen Science und Open Science Angeboten sowohl zu naturwissenschaftlichen als auch zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen. Das neue Deck 50 bietet dafür mit einer Vielzahl an Diskussions- und Dialogmöglichkeiten, mit Bühne, multimedialen Möbeln und Labor optimale Voraussetzungen. Als wissenschaftliche Abteilung sind wir auch für museum studies und Besucher*innenforschung zuständig, mit dem Ziel, mehr über Ihre/eure Ansprüche und Anliegen das NHM Wien betreffend zu erfahren und Sie/euch auch wesentlich stärker an der wissenschaftlichen Arbeit in einer der führenden Forschungsinstitutionen Österreichs teilhaben zu lassen.
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