Fairness in Kunst und Kultur


Ein faires Miteinander in allen Lebensbereichen ist wesentlich für den gemeinsamen Erfolg und wird durch eine kooperative Atmosphäre der Wertschätzung und gegenseitigen Achtung gestärkt. Das Naturhistorische Museum Wien begrüßt daher den im Mai 2022 vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) veröffentlichen Fairness Codex.

Die darin formulierten Werte decken sich mit den Zielen des Naturhistorischen Museums Wien: in unserer täglichen Arbeit setzen wir uns für Respekt und Wertschätzung im Umgang miteinander und unseren Gästen ein. Um die Qualität des Museumsbesuchs für unsere Besucher*innen zu sichern, wendet das Naturhistorische Museum Wien den EU-Qualitätsstandard ECHOCAST für ein qualifiziertes und motiviertes Besucherservice an.

Seit 2020 arbeiten wir, gemäß unsere Vision, aktiv an der Veränderung unserer Arbeits- und Betriebsabläufe und haben uns zu verbessertem Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen verpflichtet. Ein wichtiger Zwischenschritt auf diesem Weg in eine umweltfreundliche Zukunft ist die Auszeichnung mit dem Österreichischen Umweltzeichen, welche im Juli 2021 erreicht wurde.
 
Das Naturhistorische Museum setzt sich für Vielfalt ein und spricht sich gegen jegliche Diskriminierung von Menschen aufgrund von wahrnehmbaren oder nicht wahrnehmbaren Merkmalen ein. Unser im Jänner 2021 erstmals veröffentlichtes Equity Statement und das jährliche Hissen der Regenbogenfahne sind öffentlich sichtbarer Ausdruck unseres Engagements gegen Diskriminierung.

Durch die aktive Partizipation all unserer Mitarbeiter*innen an Change-Prozessen bei der Weiterentwicklung unseres Betriebs stärken wir die Transparenz im Entscheiden und Handeln. Im Bereich der Forschung verbessern wir die Transparenz durch den freien Zugang zu Forschungsdaten (OpenData) und der verstärkten Bemühungen, die Publikationen unserer Wissenschaftler*innen durch Open Access zugänglich zu machen. Die im April 2022 veröffentlichte Open Science Strategie des Naturhistorischen Museums ist ein öffentliches Bekenntnis hin zu mehr Transparenz. In Forschungsprojekten wie beispielsweise KolText forschen wir aktiv an der Provenienz unserer Sammlungsbestände, um die Transparenz der Erwerbskontexte zu gewährleisten.

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