Virtual Reality


To the Moon


Laurie Anderson, Hsin-Chien Huang, 2018, 15:00 min
Regie / Directors: Laurie Anderson, Hsin-Chien Huang
Drehbuch / Screenplay: Laurie Anderson
Filmmusik / Soundtrack: Laurie Anderson
Programmierer / Programer: Hsin-Chien Huang
Produktion / Production: Canal Street Communications (Laurie Anderson, Hsin-Chien Huang)
Weltvertrieb / World sales: Codex Management

„To The Moon“ verwendet Bilder und Sprachbilder aus der griechischen Mythologie sowie aus Literatur, Wissenschaft, Science-Fiction-Weltraumfilmen und Politik, um einen imaginären und dunklen Neumond zu erschaffen. Während der 15-minütigen Virtual-Reality-Installation wird der Betrachter von der Erde in den Weltraum geschossen, spaziert über die Mondoberfläche, gleitet durch Weltraum-Müll, fliegt durch DNA-Skelette und wird vom Gipfel eines Mondbergs gestoßen.

Statement der Regisseure:
„To The Moon“ ist dem alten chinesischen Maler gewidmet, der eine riesige vertikale Landschaft gemalt hat – einen Berg mit Pinienhainen, eine steile Straße, die sich bis zur Spitze windet, Wasserfälle, winzige Wanderer mit Spazierstöcken, strohgedeckte Bambushütten und Fischer, die ihre Netze weit unten im Meer auswerfen. Das Gemälde war sehr kompliziert und es dauerte viele Jahre, bis es fertiggestellt war. Als der Maler das Bild vollendet hatte, stieg er hinein. Genau das streben wir mit „To The Moon“ an: Wir wollen es dem Betrachter ermöglichen, das Kunstwerk im wahrsten Sinn des Wortes zu betreten.
Die Virtual-Reality-Installation „To The Moon“ wurde von folgenden Institutionen in Auftrag gegeben: Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark; National Culture and Arts Foundation, Taipei, Taiwan; National Taiwan Normal University
Die österreichische Premiere der Virtual-Reality-Installation „To The Moon“ findet im Naturhistorischen Museum Wien statt. Realisierung in Zusammenarbeit mit Georg Weckwerth/TONSPUR Kunstverein Wien und Q21 (MuseumsQuartier Wien)
 
Besuchszeiten der VR-Station:
Mo, Mi, Do, Fr: 12.00 - 18.00 Uhr
Mi: 12.00 - 20.30 Uhr
Sa, So, Feier-/Ferientage: 11.00 - 18.00 Uhr








: Film still TO THE MOON © Laurie Anderson/Hsin-Chien Huang (Canal Street Communciations, New York)
Film still TO THE MOON © Laurie Anderson/Hsin-Chien Huang (Canal Street Communciations, New York)

Salzbergwerk Hallstatt virtuell erleben

Mit VR-Brille und Spezial-Führung eintauchen in die faszinierende Welt der Bergleute vor 3.000 Jahren.

Hallstatt ist der älteste bekannte Salzbergbau der Welt. In über hundert Metern Tiefe haben Bergleute vor 3.000 Jahren gigantische Abbaukammern errichtet - die größten, die wir weltweit kennen. Mit Hilfe spezieller Virtual Reality-Brillen kann man in die faszinierende Welt dieser Bergleute eintauchen und ein Gefühl für die Dimension der prähistorischen Salzindustrie bekommen. Man kann sich in den Arbeitsablauf einklinken und auf unmittelbare, realitätsnahe Weise erfahren, was durch das Forschungsprojekt Hallstatt über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in dieser unterirdischen Welt bereits bekannt ist.

Ort
Naturhistorisches Museum Wien, Saal 12 ("Hallstattsaal")

Termine
derzeit leider keine Termine

Teilnehmeranzahl
10 Personen

Dauer
1,5 Stunden

Ticket
€ 24,- im Vorverkauf an der Kasse erhältlich.
Reservierung möglich unter:



Der Salzbergbau in Hallstatt

In Hallstatt befindet sich der älteste bekannte Salzbergbau der Welt. Seit über 7.000 Jahren wird hier Salz produziert.
In über hundert Metern Tiefe haben Bergleute schon vor mehr als 3.000 Jahren gigantische Abbaukammern errichtet – die größten, die wir weltweit kennen. Alle Gegenstände, die Bergleute vor Jahrtausenden im Bergwerk zurückgelassen haben, sind durch die perfekten Erhaltungsbedingungen im Salz bis heute erhalten. Diese einmalige Situation war einer der maßgeblichen Gründe für die Ernennung der Region zum UNESCO Weltkulturerbe. Abertausende Werkzeuge und Betriebsmittel der Bergleute konnten im Zuge der archäologischen Ausgrabungen des Naturhistorischen Museums in den letzten Jahrzehnten an unterschiedlichen Fundpunkten im Salzberg freigelegt werden.
Durch die vielen Funde und Analysen derselben können die Lebens- und Arbeitsbedingungen in diesem prähistorischen Industriebetrieb sehr detailliert rekonstruiert werden.

Mit VR-Brillen erleben

Mit Hilfe der Virtual Reality kann man nun in die faszinierende Welt dieser Bergleute eintauchen, ein Gefühl für die Dimension dieser Salzindustrie bekommen und sich in den Arbeitsablauf der prähistorischen Bergleute, Frauen, Kinder und Männer einklinken. Damit lässt sich erfahren, was durch das Forschungsprojekt Hallstatt schon alles über diese unterirdischen Welt bekannt ist.
Die Kooperation von NHM Wien, Salzwelten GmbH, Salinen Austria AG, Scenomedia und dem Interreg Projekt VirtualArch treibt die Vermittlung dieser untertägigen Welt voran.


Die einmaligen prähistorischen Fundstellen im Hallsätter Salzberg wurden zufällig durch den modernen Bergbau entdeckt – im Zuge des Vortriebs von Stollen oder der Errichtung von Laugwerken für die Salzproduktion. Dieses Stollensystem der Salinen Austria AG erschließt die kulturhistorisch so bedeutenden Stellen auch heute noch. Im Rahmen von Sonderführungen durch die Salzwelten können einige prähistorische Fundstellen besucht werden. Bald werden alle heute noch erreichbaren Fundstellen virtuell begehbar und per Mausklick erkundbar sein.

 




VR-Station in Saal 12, NHM Wien: VR-Station in Saal 12, NHM Wien
VR-Station in Saal 12, NHM Wien
Visualisierung der Forschungsstollen: Visualisierung der Forschungsstollen
Visualisierung der Forschungsstollen
Bronzezeitlicher Bergmann bei der Arbeit: Bronzezeitlicher Bergmann bei der Arbeit
Bronzezeitlicher Bergmann bei der Arbeit
Arbeiten rund um die älteste Holzstiege: Arbeiten rund um die älteste Holzstiege
Arbeiten rund um die älteste Holzstiege
Holzarbeiterin im Bergwerk: Holzarbeiterin im Bergwerk
Holzarbeiterin im Bergwerk
Credits:
Bild 1: NHM Wien, Alice Schumacher
Bild 2-5: I.Slamar; H. Reschreiter/NHM Wien
  
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